Cliquen in der Wikipedia

Im Rahmen eines Projekts im Studium habe ich ein Skript gebaut, das Cliquen (Gruppen von Artikeln die untereinander alle verknüpft sind) in Wikimedia Installationen findet.

Hier möchte ich die größten Cliquen in der Deutschen Wikipedia betrachten.


Clique der Größe 23:
Planscher, Cornalin, Roussin de Morgex, Humagne Rouge, Vien de Nus, Durize, Prëmetta, Eyholzer, Goron de Bovernier, Roussin, Fumin (Rebsorte), Petit-Rouge, Lafnetscha, Bonda, Crovassa, Rèze, Himbertscha, Prié Blanc, Completer, Humagne Blanche, Mayolet, Vuillermin, Petite Arvine
Es handelt sich um eine Gruppe von Rebsorten, die vorwiegend in den Italienischen Alpen zu Hause ist.


Clique der Größe 19:
Systematik der Minerale nach Strunz (9. Auflage), Systematik der Minerale nach Strunz (8. Auflage), Sakuraiit, Toyohait, Famatinit, Luzonit, Velikit, Ferrokësterit, Briartit, Kuramit, Liste der Minerale, Stannit, Pirquitasit, Permingeatit, Hocartit, Rhodostannit, Petrukit, Černýit, Barquillit
Unschwer zu erkennen, handelt es sich hier um eine Gruppe von Mineralen (und die Bücher zur Einteilung) die (schwerer zu erkennen) gemeinsam die  “Stannitgruppe” bilden.


Clique der Größe 17:
Mertieit-I, Stibiopalladinit, Ungavait, Systematik der Minerale nach Strunz (9. Auflage), Arsenopalladinit, Polkanovit, Stillwaterit, Genkinit, Liste der Minerale, Menshikovit, Majakit, Palladoarsenid, Palladobismutoarsenid, Systematik der Minerale nach Strunz (8. Auflage), Palladodymit, Rhodarsenid, Atheneit
Unschwer zu erkennen, handelt es sich hier um eine Gruppe von Mineralen (und die Bücher zur Einteilung) die (schwerer zu erkennen) gemeinsam eine Untergruppe der Sulfide bilden.


Clique der Größe 17:
Ludwig Hopf, Arthur Guttmann, Hermann Bonin, Rudolf Ruer, Karl Walter Mautner, Adolf Wallichs, Leopold Karl Pick, Robert Hans Wentzel, Alfred Meusel, Theodore von Kármán, Paul Ernst Levy, Walter Fuchs (Chemiker), Otto Blumenthal (Mathematiker), Hermann Salmang, Hubert Hoff, Ludwig Strauss, Felix Rötscher
Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Professoren mit “nicht-arischer” Abstammung, die im September 1933 im Rahmen des “Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums” Lehrverbot erhalten sollten.


Clique der Größe 17:
Rätzlingen (Oebisfelde-Weferlingen), Weferlingen, Etingen, Döhren (Oebisfelde-Weferlingen), Hödingen, Hörsingen, Eschenrode, Walbeck (Oebisfelde-Weferlingen), Seggerde, Siestedt, Bösdorf (Oebisfelde-Weferlingen), Schwanefeld, Eickendorf (Oebisfelde-Weferlingen), Kathendorf, Landkreis Börde, Oebisfelde, Oebisfelde-Weferlingen
Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Orten im Landkreis Börde um die Gemeinde Oebisfelde-Weferlingen.

Ein paar weitere Cliquen mit weniger Bilder gibt’s nach dem Break.

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Hat sich richtig gelohnt

Bild

Am Anfang des Semesters habe ich mein Kinder-Keyboard hinter dem Schrank vorgeholt, um mich, im Rahmen der Lehrveranstaltung “Audio- und Sprachverarbeitung”, nach langer Musikabstinenz wieder in Notentheorie und Klimpern zu üben.
Jetzt habe ich eine 1,7 in dem Modul geschafft und mein Fisher-Price-E-Piano geht unangefasst wieder zurück an seinen Stammplatz.

2013-02-16-141

Man darf aber im Sommer mit neuen Sounds aus dem Hause maweki rechnen :D

A-rgh!-pex

In den letzten zwei Wochen musste ich mich ausgiebig mit “ORACLE Application Express” (kurz “APEX”) beschäftigen. Das musste ich, damit ich die Prüfungszulassung für das Modul “Datenbanken I” bekomme. Dieser Blogeintrag verdankt seine Existenz meinem unbändigen Drang, meinem Ärger Luft zu machen.

So eine Scheiße.

APEX ist sowas ähnliches wie Microsoft Access (nicht die Datenbank an sich, sondern die graphische Nutzerschnittstelle). Nur schlimmer. Der Laie nimmt das jetzt wahrscheinlich einfach so hin. Aber der Fachmann fragt sich: “schlimmer als Access?”

Ja! So eine Scheiße!
Ich habe 10 Jahre Erfahrung mit MySQL-Datenbanken. Und ich hätte mit php und MySQL meine Projektaufgaben in ‘ner guten Stunde gelöst. Nicht jedoch mit APEX. Apex hat mich wahrscheinlich über 20 Stunden meines Lebens gekostet.

In APEX funktioniert Nichts. Und selbst das funktioniert nicht immer und vor Allem nicht zuverlässig. Letztenendes habe ich meine Zulassung doch noch bekommen, was vornehmlich an dem Mitleid der Dozentin lag.

“Aber so kompliziert ist das ja nicht”, wird sich jetzt einer denken. Seht selbst:

Und das sind nur drei der über zwei Dutzend Seiten und Formularen, an denen ich rumspielen durfte. Ich hasse es! Und ich hasse Oracle!

Prof. Strangelove: How Worrying that I and the Bomb Loved to Stop to Learn

 

To my astonishment I was informed on leaving college that I had studied navigation!- why, if I had taken one turn down the harbor I should have known more about it. – Henry David Thoreau, Walden

During this semester I had a module called “English for Computer Science”. Not only did we have speaking practice in the university, we also had to finish a “WebCourse” which had the task to get us to a high level grammar and vocabulary-wise. I just finished the course and as you can see: over the course of this semester, regularily participating in English lectures, I actually got dumber.

Gern-Knödel

Heute Morgen hatten wir Multimedia-Grundkurs Zwei und da der Professor keine Zeit für uns hatte, hat er eine Vertreterin von einer Firma geschickt, die uns ein Konzept präsentiert hat. Also was heißt Konzept? Da haben in irgendeiner Bude 3 Leute irgendein Event-Portal “konzeptioniert”. Zur Konzeption gehörte noch nicht: Finanzierung, Name, Design, Datenbankgestaltung, Technische Umsetzung.

Die attraktive Endzwanzigerin (ok, die 28 hab ich ihr eigentlich nicht abgekauft), kam eigentlich nur zu uns, um sich Ideen zu holen und irgendeinen blöden zu finden, der das über eine studentische Arbeit für wenig/kein Geld macht. Das klappt nie im Leben.

Selbst in der Konkurrenzanalyse kannte die Dame die Hälfte der genannten Konkurrenten gar nicht oder hat die größten Konkurrenten nicht als solche eingeschätzt. Helden der Kleiskrasse.

Und das Schlimmste: Bevor sie überhaupt angefangen hat, hatte sie bereits die letzte Reihe zur Ruhe gerufen – und ich habe dort noch am meisten Mehrwert geliefert. Warum denken alle, man könne nicht mitarbeiten, nur weil man ganz hinten sitzt?

Und sie hatte ihr Konzept vorher nicht, wie vom Professor von uns verlangt, vorgesprochen und war nach einer halben Stunde fertig, sodass wir uns dann nach ein wenig Hausaufgaben machen wieder dem nuklearen Holocaust gewidmet haben, den Marc dieses Mal am wenigsten verloren hat. Zuvor haben wir aber Germknödel in der Mensa gegessen. Leider habe ich weniger von ein Foto von 250Mio Toten noch von unserem unglaublich geilen Mittagessen gemacht. Und da wir keine Fotos gemacht haben, kann ich, ohne Rot zu werden, behaupten, ich habe aufgegessen – sogar zwei Portionen.

Dann ging es ab zu Rechnersysteme mit unserem Lieblingsprof. 15:10 komme ich in den Hörsaal, der Prof gerade vor mir rein. Wir schwatzen ein wenig über die Prüfung des letzten Semesters und über die Prüfung diesen Sommer. 15:15 schaut er auf die Uhr und fragt:
“Was ist denn heute los? Wo sind denn alle”
»”Wir haben noch eine Viertelstunde, bis es losgeht.”
“Oh, hmmmm, dann hab ich wohl zu früh Schluss gemacht.”

Alles klar.

Dann kamen Elli und Felix von AIESEC rein und wollten 5 Minuten vor beginn eine Veranstaltung bewerben.
Prof.: “Wie lange brauchen Sie denn?”
Elli: “Na, so 5 Minuten”
Prof.: Breites Grinsen “Dann warten Sie doch bis halb”
Er hat trotzdem dann nach 10 Minuten das erste Mal auf die Uhr geschaut und hatte keine Lust mehr.

“Das ist die von Von Neumann entwickelte Architektur. Also eigentlich ist sie nicht von Von Neumann entwickelt. Sie ist nach ihm benannt aber er hat das eigentlich ein bisschen anders… ach, ist egal.”

Wenn man ein schnelles “Gate” hat, hat man dann ein “Läuft”?

Und nach etwa 5 Minuten schlichen sich Tommy und Ron durch den Hintereingang in den Hörsaal und versteckten sich hinter der letzten Bank. Tommy nimmt anlauf und es sieht schon so aus, als würde er voll Mission-Impossible-mäßig über die Bank springen, wirft sich über die Bank und landet mit einem lauten Krachen auf der anderen Seite und hätte nicht nur fast die Bank zer- sondern sich auch beide beine ge-brochen.
Nachdem Tommy graziel wie eine Gazelle (oder wie hieß das Tier mit dem Rüssel?) seinen Platz eingenommen hat, ist Ron dann ganz klassisch (und relativ unspektakulär) über die Bank gestiegen – ohne mittelschwere Verletzungen davon zu tragen.

Algorithmen und Datenstrukturen wäre mit “unspannend” ein wenig zu aufregend beschrieben. Aber der Prof. hat Fünf Minuten eher Schluss gemacht: “Ich mache jetzt schonmal Schluss. Muss ich nächste Vorlesung etwas schneller reden, um die 5 Minuten wieder aufzuholen.”
Na wenigstens will er nicht länger machen.

Du, Herr Professor

Heute morgen begann der Tag 7:30 mit Algorithmen und Datenstrukturen. Der Papa hat eine 120%ige Leistung abgeliefert. Daniel hat mich total geflasht. Der ist nicht in der Lage, eine Variable über und unter dem Bruchstrich zu kürzen, wendet aber beim Ableiten die Produktregel völlig korrekt an.
Analysis-Profi :D

Dann sollte ein Seminargruppensprecher gewählt werden. Tommy hat auf mich gezeigt und ich auf ihn. Für einen kurzen Augenblick schienen wir beide, die Wahl durch Schere-Stein-Papier entscheiden zu lassen.
Weil sich absolut niemand freiwillig meldete haben wir zwei vorne “auf der Bühne” versucht, den Job schmackhaft zu machen.

Wir waren drauf und dran eine echte Wahl zu organisieren und brauchten nur noch einen Wahlvorsitz.
Tommy: Das kann doch Herr W. machen
Ich: Das ist Professor W.!
Tommy: Ach was, wir sind doch beim Du
Prof. W.: Ähem. Also beim “Du” sind wir nicht, aber auf das “Professor” bestehe ich nicht unbedingt.

Marc konnte sich dann das Elend nicht mehr antun und hat sich für einen Kasten Bier bereit erklärt, den Seminargruppensprecher zu machen. Beste Wahl ever.

“Das macht sich auch irre gut auf der Bewerbung”
» “Ich hab meinen Schülersprecher schon im Lebenslauf. Ich brauch das nicht.”
“Ich hab schon Fachschaftsrat drinne stehen, das reicht schon.”
» “Seht ihr. Wir haben es nicht mehr nötig.”

Danach wollten wir zu einem Praktikum in den Multimedia-Pool. Nachdem dort keiner kam, haben wir zu sechst Haxball gespielt und das etwa ne Dreiviertelstunde lang. Haben das Ganze dann auch abgebrochen. Ich musste ja auch in die Arbeit.

Im Gehen haben wir gesehen, dass einer vom Ordnungsamt mit Blaupause und Zollstock über die Gustav-Freitag getigert ist. Hoffen wir mal, dass die Straße ordentlich abgenommen worden ist.

Da ich dann zum Mittagessen schon nicht mehr da war, hat Daniel die vorher-Nachher-Bilder übernommen:

Und noch zwei Sachen.

1. Ich bitte darum, dass Zitate des Tages (ich kann mir ja nicht alles merken – eher gar nix) in die Comments kommen :)

2. Ich bin anscheinend zu doof zum Backen. Überbacken bekomme ich hin, aber das wars auch schon. Ich hab mich die Woche jetzt schon zum zweiten Mal an Fladenbrot versucht. Das Brot, was die Völker backen, die sonst nix haben außer Weizenmehl. Das einfachste Brot, das es gibt. Ich bin nicht in der Lage dazu, das halbwegs essbar hin zu bekommen. Peinlich peinlich.