Wie ich versuchte, Zombieland auf DVD zu besorgen

Oder: Wie sich das Universum gegen mich verschwörte

Am Donnerstag (Donnerstag, 17. Januar – für die Timeline) war der zweite IMN-Filmabend des Wintersemester 2012/2013. Zur Filmauswahl Standen “The Social Network” und “Zombieland”. Zwei von Jesse Eisenbergs Filmen, die man sich bei Gelegenheit in das Regal stellen kann. Den Filmabend wollte ich zu dieser Gelegenheit machen.

The Social Network habe ich gleich bekommen. Zombieland war etwas schwieriger. Am 30. Dezember habe ich angefangen, diese DVD zu jagen.

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Ich dachte, seit wir Westen sind, gibt es Alles.

Ich warte ein paar Tage und storniere am 4. Januar bei Amazon, denn Buch.de schien empfänglicher für mein Bedürfnis nach diesem Film zu sein.

Bildschirmfoto vom 2013-01-18 14:14:10

Bedeutet nicht, was ihr denkt.

 Auch in meiner Bestellbestätigung stand “Pos. 1: “Zombieland/DVD” [Film] von Ruben Fleischer fr 10,99 Euro [Menge: 1, Gesamtpreis: 10,99 Euro] – Sofort lieferbar. Format: DVD.”

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U.F.O. 2013

Wir waren gestern auf dem U.F.O.-Filmfestival, dem traditionellen Kurzfilmfestival im Werk 2. Zum Einen haben sich die Organisatoren mal wieder mit Apostroph-versemmeln blamiert. Wie schon gesagt: traditionell.

Wer es nicht sehen kann: Auf dem Abstimmzettel steht, anstatt des echten Namens "Taylors Hat's"

Wer es nicht sehen kann: Auf dem Abstimmzettel steht, anstatt des echten Namens “Taylors Hat’s”

Zum Anderen war es aber eine sehr schöne Veranstaltung mit jeder Menge tollen Filmen. So richtig war keiner dabei, dem man den Sieg nicht gegönnt hätte.

Und ich möchte euch natürlich meinen absoluten Favoriten des Abends nicht vorenthalten:

Yeah! Udo! Briliant.

Ansonsten haben wir an dem Abend noch “DÄMSE” gesehen, eine hart-spielende Indie-Band aus Jena, deren Sound mir so bekannt vorkam, dass ich vor Nachdenken, wo die den Klang geklaut haben, gar keine Lust mehr zum Feiern hatte.

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DÄMSE in distress

Nach meinem nunmehr ca. sechsten Besuch, freue ich mich aber schon wieder auf nächstes Jahr.

Film in review: The Babymakers (You shouldn’t)

Ich habe gestern The Babymakers mit Olivia Munn gesehen. Was heißt gesehen? Nach 30 Minuten musste ich den Mist ausmachen, denn das was die für einen Film hielten, war einfach länger nicht auszuhalten.

Olivia und Paul haben drei-jähriges Jubiläum. Das, wo man üblicherweise Analsex ausprobiert. Und ein Kind macht. Das versuchen die beiden auch und es klappt nicht, weil das darf ja nicht klappen weil ja der Name des Films “the babymakers” ist und das ist ja genau der Konflikt, der den Film so spannend und ansprechend macht.

Nachdem das Babymachen ein Dreivierteljahr nicht klappt (was wir nach einer Rocky-Trainings-Montage und einer Einblendung “Nine Months later” erfahren), muss der Arzt ran. Paul ist unfruchtbar und Olivia ist ein heißes Stück Fleisch um ein Paar (funktionierende) Eierstöcke (nicht meine Charakterisierung – das macht das Drehbuch schon ganz alleine aus ihr).

Die beiden wünschen sich so sehr ein Kind und glücklicherweise hat Paul in seiner Jugend Sperma gespendet. Die Samenbank hat noch ein Set übrig. Das ist aber schon “vorbestellt” (aber noch nicht “abgehoben”). Was bleibt also anderes übrig, als die Samenbank auszurauben?

So viel sieht man auch aus dem Trailer. Und man sieht wirklich kein Stück mehr. Die Witze decken eine weite Spanne ab. Von höchstgradig-Schwachsinnig bis zum-Fazialpalmieren ist wirklich alles dabei. Absolute No-Go, für Leute, denen ihre Zeit wichtig ist.

Taking more of the same too

There are more films coming where a bad actor’s daughter gets taken.

But this one seems like it might be fun. I think Stalone is way too bad an actor to take himself very seriously and I like the idea that he does what needs to be done and the cop with him can do nothing because he needs it done as well.

I see lots of comedic potential. Will make for an average but lighthearted movie. I approve.

Taking more of the same

There’s a new movie with Nicolas Cage.

I think Nicolas Cage might have a particular set of skills. For example: having only two facial expressions which sets this film up to be hilariously bad. But the craziest thing about this trailer must be the ridiculous 90s-style narrator telling us the story of how Liam Neeson’s daugther gets taken (or that is what you could easily assume, if you weren’t watching the incredibly bad performance Cage displays – even in this cut-together piece of cinematic non-history).

This might turn out to be worse than Wicker Man.

As proven by film – it is happening

Wer bisher nicht glaubt, dass “as proven by film” eine verlässliche Methode ist, die Zukunft vorauszusagen, der liest wohl keine Nachrichten. Erinnert ihr euch noch an den 2008er Streifen “The Happening” mit Mark Wahlberg und der wunderbaren Zooey Deschanel, die laut vieler Kritiker der einzige Grund war, den Film überhaupt zu sehen.

Es geht prinzipiell darum, dass nach dem Bienensterben die Natur die Menschen endgültig satt hat und die Pflanzen durch tödliche Ausdünstungen die Menschen um sie herum umbringen. Erst in den Bevölkerungszentren, später auf dem Land. Und darum ist man immer nett zu seinen Pflanzen und redet mit denen.

Und neulich lese ich doch das hier in der Zeitung (also im Internet).

Three weeks ago, the cattle had just been turned out to enjoy the fresh grass, when something went terribly wrong. Within hours, 15 of the 18 cattle were dead. Tests revealed the grass, which has been here for years, had suddenly started producing cyanide gas, poisoning the cattle.

Für diejenigen, die des Englischen nicht mächtig sind, hier meine Deutsche zusammenfassung:

WHAT THE FUCK???? Das Gras hat plötzlich angefangen Zyanidgas zu produzieren und Rinder umzubringen????????