Mawekis “Nudeln in Ketchupsauce”

Ich kann nicht kochen, aber das mache ich mit Leidenschaft.

Benötigt wird:
1 Zwiebel
~200g Fleischwurst oder Jagdwurst
Chili in beliebiger Form
1 sehr gehäuften EL Mehl
1/2 Flasche Heinz Ketchup
Bratfett

Als erstes gibt man das Bratfett in einen kleinen Topf und wirft etwas Chilli hinein. Das ist der wichtigste Schritt, denn das bestimmt Schärfe und weitere Geschmacksrichtungen der Sauce.

Nebenher kann man schon mal das Nudelwasser ansetzen.

Nun schneidet man die Fleischwurst und die Zwiebeln, während im Topf das Bratfett langsam den Geschmack der Chillis annimmt.

Als nächstes wird die Wurst einzeln angebraten. Die Nudeln kann man dann auch reinwerfen.

Ist die Wurst etwas angebraten, ist jetzt die Gelegenheit nochmal abzuschmecken und nachzuchillen.

Ist die Wurst ordentlich angebraten, wird die Zwiebel dazugegeben und so lange weitergebraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Jetzt stellt man sich 250ml Wasser bereit und gibt einen großen Esslöffel Mehl in den Topf und rührt es ein.

Sobald das Mehl die Farbe ändert, gibt man das Wasser langsam dazu und rührt ordentlich. Es bildet sich eine weiße Cremeartige Flüssigkeit. So lange Wasser dazugeben, bis es etwa die Konsistenz von Kartoffelbrei hat. Dann rein mit dem Ketchup und noch etwas Wasser, bis die Konsistenz schön ist.

Jetzt lässt man die Sauce bei geringer Hitze so lange köcheln, bis die Nudeln so weit sind und richtet das Ganze mit Käse an und leeeeeeecker :)

2014-08-23 18.40.03

Die Zeugnisse sind da

Heute ist Zeugnis-Tag und ich hab meine Giftblätter bekommen. Wie sieht’s aus?

Studium: 2+
Bloggen: 4
Partei: 3
Erwerbsarbeit: 5
Arbeit: 3+

Fleiß: 3
Mitarbeit: 2
Betragen: 2
Ordnung: 3

So langsam könnte die 5 bei der Erwerbsarbeit mal weg. Aber noch falle ich deswegen nicht durch. Auf jeden Fall will ich an der 4 noch schrauben. Die Kopfnoten sind schon seit der dritten Klasse so. Man wird sehen :)

Cliquen in der Wikipedia

Im Rahmen eines Projekts im Studium habe ich ein Skript gebaut, das Cliquen (Gruppen von Artikeln die untereinander alle verknüpft sind) in Wikimedia Installationen findet.

Hier möchte ich die größten Cliquen in der Deutschen Wikipedia betrachten.


Clique der Größe 23:
Planscher, Cornalin, Roussin de Morgex, Humagne Rouge, Vien de Nus, Durize, Prëmetta, Eyholzer, Goron de Bovernier, Roussin, Fumin (Rebsorte), Petit-Rouge, Lafnetscha, Bonda, Crovassa, Rèze, Himbertscha, Prié Blanc, Completer, Humagne Blanche, Mayolet, Vuillermin, Petite Arvine
Es handelt sich um eine Gruppe von Rebsorten, die vorwiegend in den Italienischen Alpen zu Hause ist.


Clique der Größe 19:
Systematik der Minerale nach Strunz (9. Auflage), Systematik der Minerale nach Strunz (8. Auflage), Sakuraiit, Toyohait, Famatinit, Luzonit, Velikit, Ferrokësterit, Briartit, Kuramit, Liste der Minerale, Stannit, Pirquitasit, Permingeatit, Hocartit, Rhodostannit, Petrukit, Černýit, Barquillit
Unschwer zu erkennen, handelt es sich hier um eine Gruppe von Mineralen (und die Bücher zur Einteilung) die (schwerer zu erkennen) gemeinsam die  “Stannitgruppe” bilden.


Clique der Größe 17:
Mertieit-I, Stibiopalladinit, Ungavait, Systematik der Minerale nach Strunz (9. Auflage), Arsenopalladinit, Polkanovit, Stillwaterit, Genkinit, Liste der Minerale, Menshikovit, Majakit, Palladoarsenid, Palladobismutoarsenid, Systematik der Minerale nach Strunz (8. Auflage), Palladodymit, Rhodarsenid, Atheneit
Unschwer zu erkennen, handelt es sich hier um eine Gruppe von Mineralen (und die Bücher zur Einteilung) die (schwerer zu erkennen) gemeinsam eine Untergruppe der Sulfide bilden.


Clique der Größe 17:
Ludwig Hopf, Arthur Guttmann, Hermann Bonin, Rudolf Ruer, Karl Walter Mautner, Adolf Wallichs, Leopold Karl Pick, Robert Hans Wentzel, Alfred Meusel, Theodore von Kármán, Paul Ernst Levy, Walter Fuchs (Chemiker), Otto Blumenthal (Mathematiker), Hermann Salmang, Hubert Hoff, Ludwig Strauss, Felix Rötscher
Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Professoren mit “nicht-arischer” Abstammung, die im September 1933 im Rahmen des “Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums” Lehrverbot erhalten sollten.


Clique der Größe 17:
Rätzlingen (Oebisfelde-Weferlingen), Weferlingen, Etingen, Döhren (Oebisfelde-Weferlingen), Hödingen, Hörsingen, Eschenrode, Walbeck (Oebisfelde-Weferlingen), Seggerde, Siestedt, Bösdorf (Oebisfelde-Weferlingen), Schwanefeld, Eickendorf (Oebisfelde-Weferlingen), Kathendorf, Landkreis Börde, Oebisfelde, Oebisfelde-Weferlingen
Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Orten im Landkreis Börde um die Gemeinde Oebisfelde-Weferlingen.

Ein paar weitere Cliquen mit weniger Bilder gibt’s nach dem Break.

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Mit großen Schritten in die Zukunft

Ich bin ja keinesfalls Fortschrittsverweigerer und ich freue mich auch immer, wenn wir als Gesellschaft voran kommen. Aber auch auf niedrigerer Ebene, zum Beispiel in meinem Bundesland, freue ich mich über positive Entwicklungen. Und da kann der Freistaat jetzt mit Innovationen aufwarten.

Naja, wenigstens kein Rückschritt.

Quelle: http://www.schule.sachsen.de/15168.htm

Das Update der Sieger

Ich habe lange nichts geschrieben. Aber es ist viel passiert.

Die Firma der Sieger

Ich bin seit einem Monat Superpraktikant bei DataHaptics und mache dort als Front-End-Entwickler die Builds kaputt. Aber wir haben Mate-Flatrate und ich habe fantastische Kolleginnen und Kollegen und es könnte mehr Spaß kaum machen.

Nur an Arbeiten muss ich mich erstmal wieder gewöhnen :D

Die Wand der Sieger

Ich will mir auf jeden Fall was cooles einfallen lassen.

Ich will mir auf jeden Fall was cooles einfallen lassen.

Die musste ich abnehmen, weil die nunmehr fast 70 Postkarten (aus exotischen Regionen wie Indien, Island, Istanbul oder Görlitz) einen Ressourcenkonflikt mit den Familienfotos meiner neuen Mitbewohnerin ausgelöst haben. Es wird aber in Zukunft wieder eine Präsentation geben und bitte lasst die Postkarten weiter kommen.

Weitere Sieger-News

Ein Sieger-T-Shirt war beim Malern in MPs neuer Wohnung beteiligt

Ein Sieger-T-Shirt war beim Malern in MPs neuer Wohnung beteiligt

Außerdem arbeite ich an neuen und innovativen Formaten um euch auch in Zukunft meine Meinung ungeschönt und ungeschminkt zu präsentieren. Aller Voraussicht nach wird dies in Podcast-Form – und dann natürlich mit Gästen – passieren.

 

Wie Halle für einen kurzen Augenblick zur Stadt der Sieger wurde

Ich war heute in Halle. Nur kurz. Länger muss man auch gar nicht. Warum auch? Halle…

Meine Reise begann am Leipziger Hauptbahnhof, wo ich bei REWE eine Cola für die Reise kaufen wollte. Vor mir eine ältere Dame mit einem Mantel, den sie noch gekauft hat, als sie jung war und einer kleinen, zierlichen Handtasche. Die hatte, anders als die Frau selbst, den Krieg nicht erlebt.

»Junge Frau, können Sie mir bitte fünf klein Fanta bringen« scheint sie zu sagen. Ich habe meine Kopfhörer noch im Ohr aber die Verkäuferin stürzt an das Getränke-Kühlregal und ich denke mir noch “was macht die da?” und nimmt vier Fanta in die Hand. Die fünfte fällt prompt runter. Kein Problem. Gehen wir halt zwei mal. Wir haben ja Zeit. Der Zug wartet sicher auf mich.

Es dauert keine fünf Minuten (aber mindestens zwei) bis die Verkäuferin und die Oma (ich darf das so sagen, wir kennen uns zu diesem Zeitpunkt ja schon lange genug) es geschafft haben alle fünf Flaschen Fanta in der Handtasche zu platzieren. Ich dachte bei dieser Tetris-Aktion bereits, dass doch die unterste Reihe Fanta-Flaschen schon längst wieder hätte verschwinden müssen. Nein. Die Handtasche blieb voll.

Meine Kopfhörer schon längst aus dem Ohr und die Augen schon längst verdreht, höre ich den einzigen Supermarkt-Satz der Schlimmer ist als “Storno Kasse Zwei”: »Warten Sie mal, junge Frau. Ich glaub, das hab ich passend”.

Nun kostet die Fanta inklusive Pfand 1,15€. Die Frau hat nun also einen Fünf-Euro-Schein rausgeholt. Ich war schon für einen kurzen Augenblick – unbegründet, wie sich herausstellen wird – erleichtert. Die nächsten 75ct zählt sie einzeln in 1, 2 und 5ct-Stücken aus ihrem Portemonnaie. Zu diesem Zeitpunkt werde ich von Schaffner schon ausgerufen. Gut, dass der Zug nicht ohne mich losfährt.

Im Zug sitze ich bequem und fahre in aller Seelenruhe richtung Halle. Als wir Reisehöhe erreicht haben, rollt der Getränkewagen vorbei. Ich lehne dankend ab.

An der Haltestelle Messegelände steigt eine Gruppe Jugendlicher ein. Die Berufsschüler verspeisen ihre Smarties, M&Ms und Erdnüsse. Lautstark. An meinem Ziel angekommen schaue ich, nach, wo diese Hungertruppe-erstes-Lehrjahr herkam.

Was sonst?

Was sonst?

Jetzt bin ich aber an meinem Ziel und Halle hat bis morgen Nachmittag ihren Status als Stadt der Sieger verloren. Dann werde ich dort wieder für einen kurzen Augenblick umsteigen. Halle wird sich freuen.

Ich erwarte den Schlüssel der Stadt.

Warum Wasser nicht anbrennen kann

Ich kann nicht kochen. Das ist bekannt. Aber selbst ich habe noch nie Wasser anbrennen lassen. Warum ist das so? (An manchen Stellen erkläre ich etwas Chemie in kursiv und Amateurbegriffen. Das kann ignoriert werden, wenn man sich nicht für Näheres interessiert.)

Wenn Dinge anbrennen, dann bedeutet das, sie oxidieren in einer exothermen (also Wärme-abgebenden) Reaktion. Schauen wir uns das an:

500px-Ethan_Keilstrich.svgPraktisch alle organischen Stoffe auf unserem Planeten sind Kohlenwasserstoff-Verbindungen. Prinzipiell kann man sagen, es handelt sich hierbei um aneinanderhängende Kohlenstoff-Atome, an deren Rändern sich Wasserstoff-Atome befinden. Als Beispiel haben wir hier am Rand das “Ethan”, einen der einfachsten Kohlenwasserstoffe.  Zwei aneinanderhängende Kohlenstoff-Atome (C) und drumherum sechs Wassestoff-Atome (H).

Um jedes Atom kreist eine Menge von Elektronen. Diese Menge von Elektronen entspricht genau der Ordnungszahl des jeweiligen Stoffes im Periodensystem (Wasserstoff = 1 und Kohlenstoff = 6). Die Elektronen Kreisen dabei jeweils in Gruppen (sog. Schalen) um den Atomkern. In die erste Schale passen 2 Elektronen und in die äußerste immer 8 (alle weiteren Regeln können wir hier ignorieren). Atome streben dazu, ihre äußere Schale entweder zu “füllen” oder zu “leeren”. Daher verbinden sie sich mit anderen Atomen, indem sie ihre Elektronen abgeben, um diesen stabilen Zustand zu erreichen.
Wasserstoff hat in der äußeren Schale 1 Elektron. Kohlenstoff hat 4 Elektronen in der äußeren Schale (sog. “freie Valenzen”). Darum verbindet sich der Kohlenstoff mit einem anderen (so sind jeweils ein Elektron gebunden) und an die drei “freien Plätze” rücken die einzelnen Elektronen des Wasserstoffes und voila, eine stabile Verbindung.

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