Das Update der Sieger

Ich habe lange nichts geschrieben. Aber es ist viel passiert.

Die Firma der Sieger

Ich bin seit einem Monat Superpraktikant bei DataHaptics und mache dort als Front-End-Entwickler die Builds kaputt. Aber wir haben Mate-Flatrate und ich habe fantastische Kolleginnen und Kollegen und es könnte mehr Spaß kaum machen.

Nur an Arbeiten muss ich mich erstmal wieder gewöhnen :D

Die Wand der Sieger

Ich will mir auf jeden Fall was cooles einfallen lassen.

Ich will mir auf jeden Fall was cooles einfallen lassen.

Die musste ich abnehmen, weil die nunmehr fast 70 Postkarten (aus exotischen Regionen wie Indien, Island, Istanbul oder Görlitz) einen Ressourcenkonflikt mit den Familienfotos meiner neuen Mitbewohnerin ausgelöst haben. Es wird aber in Zukunft wieder eine Präsentation geben und bitte lasst die Postkarten weiter kommen.

Weitere Sieger-News

Ein Sieger-T-Shirt war beim Malern in MPs neuer Wohnung beteiligt

Ein Sieger-T-Shirt war beim Malern in MPs neuer Wohnung beteiligt

Außerdem arbeite ich an neuen und innovativen Formaten um euch auch in Zukunft meine Meinung ungeschönt und ungeschminkt zu präsentieren. Aller Voraussicht nach wird dies in Podcast-Form – und dann natürlich mit Gästen – passieren.

 

Wie Halle für einen kurzen Augenblick zur Stadt der Sieger wurde

Ich war heute in Halle. Nur kurz. Länger muss man auch gar nicht. Warum auch? Halle…

Meine Reise begann am Leipziger Hauptbahnhof, wo ich bei REWE eine Cola für die Reise kaufen wollte. Vor mir eine ältere Dame mit einem Mantel, den sie noch gekauft hat, als sie jung war und einer kleinen, zierlichen Handtasche. Die hatte, anders als die Frau selbst, den Krieg nicht erlebt.

»Junge Frau, können Sie mir bitte fünf klein Fanta bringen« scheint sie zu sagen. Ich habe meine Kopfhörer noch im Ohr aber die Verkäuferin stürzt an das Getränke-Kühlregal und ich denke mir noch “was macht die da?” und nimmt vier Fanta in die Hand. Die fünfte fällt prompt runter. Kein Problem. Gehen wir halt zwei mal. Wir haben ja Zeit. Der Zug wartet sicher auf mich.

Es dauert keine fünf Minuten (aber mindestens zwei) bis die Verkäuferin und die Oma (ich darf das so sagen, wir kennen uns zu diesem Zeitpunkt ja schon lange genug) es geschafft haben alle fünf Flaschen Fanta in der Handtasche zu platzieren. Ich dachte bei dieser Tetris-Aktion bereits, dass doch die unterste Reihe Fanta-Flaschen schon längst wieder hätte verschwinden müssen. Nein. Die Handtasche blieb voll.

Meine Kopfhörer schon längst aus dem Ohr und die Augen schon längst verdreht, höre ich den einzigen Supermarkt-Satz der Schlimmer ist als “Storno Kasse Zwei”: »Warten Sie mal, junge Frau. Ich glaub, das hab ich passend”.

Nun kostet die Fanta inklusive Pfand 1,15€. Die Frau hat nun also einen Fünf-Euro-Schein rausgeholt. Ich war schon für einen kurzen Augenblick – unbegründet, wie sich herausstellen wird – erleichtert. Die nächsten 75ct zählt sie einzeln in 1, 2 und 5ct-Stücken aus ihrem Portemonnaie. Zu diesem Zeitpunkt werde ich von Schaffner schon ausgerufen. Gut, dass der Zug nicht ohne mich losfährt.

Im Zug sitze ich bequem und fahre in aller Seelenruhe richtung Halle. Als wir Reisehöhe erreicht haben, rollt der Getränkewagen vorbei. Ich lehne dankend ab.

An der Haltestelle Messegelände steigt eine Gruppe Jugendlicher ein. Die Berufsschüler verspeisen ihre Smarties, M&Ms und Erdnüsse. Lautstark. An meinem Ziel angekommen schaue ich, nach, wo diese Hungertruppe-erstes-Lehrjahr herkam.

Was sonst?

Was sonst?

Jetzt bin ich aber an meinem Ziel und Halle hat bis morgen Nachmittag ihren Status als Stadt der Sieger verloren. Dann werde ich dort wieder für einen kurzen Augenblick umsteigen. Halle wird sich freuen.

Ich erwarte den Schlüssel der Stadt.

Warum Wasser nicht anbrennen kann

Ich kann nicht kochen. Das ist bekannt. Aber selbst ich habe noch nie Wasser anbrennen lassen. Warum ist das so? (An manchen Stellen erkläre ich etwas Chemie in kursiv und Amateurbegriffen. Das kann ignoriert werden, wenn man sich nicht für Näheres interessiert.)

Wenn Dinge anbrennen, dann bedeutet das, sie oxidieren in einer exothermen (also Wärme-abgebenden) Reaktion. Schauen wir uns das an:

500px-Ethan_Keilstrich.svgPraktisch alle organischen Stoffe auf unserem Planeten sind Kohlenwasserstoff-Verbindungen. Prinzipiell kann man sagen, es handelt sich hierbei um aneinanderhängende Kohlenstoff-Atome, an deren Rändern sich Wasserstoff-Atome befinden. Als Beispiel haben wir hier am Rand das “Ethan”, einen der einfachsten Kohlenwasserstoffe.  Zwei aneinanderhängende Kohlenstoff-Atome (C) und drumherum sechs Wassestoff-Atome (H).

Um jedes Atom kreist eine Menge von Elektronen. Diese Menge von Elektronen entspricht genau der Ordnungszahl des jeweiligen Stoffes im Periodensystem (Wasserstoff = 1 und Kohlenstoff = 6). Die Elektronen Kreisen dabei jeweils in Gruppen (sog. Schalen) um den Atomkern. In die erste Schale passen 2 Elektronen und in die äußerste immer 8 (alle weiteren Regeln können wir hier ignorieren). Atome streben dazu, ihre äußere Schale entweder zu “füllen” oder zu “leeren”. Daher verbinden sie sich mit anderen Atomen, indem sie ihre Elektronen abgeben, um diesen stabilen Zustand zu erreichen.
Wasserstoff hat in der äußeren Schale 1 Elektron. Kohlenstoff hat 4 Elektronen in der äußeren Schale (sog. “freie Valenzen”). Darum verbindet sich der Kohlenstoff mit einem anderen (so sind jeweils ein Elektron gebunden) und an die drei “freien Plätze” rücken die einzelnen Elektronen des Wasserstoffes und voila, eine stabile Verbindung.

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Twitter ist… php-Bashing

https://twitter.com/gr4y/status/296543206361948161

Wie ich versuche, am LVB-Sitztest Teil zu nehmen

Nach Monaten habe ich noch nicht am großen LVB-Sitztest teil genommen. Natürlich sind, wie in allen anderen Sachen, auch hier meine Meinung von enormer Wichtigkeit und mein Feedback von essentieller Natur. Hier ist also mein Plan, wie ich im Monat Februar, wenn die Sitztestbahn auf der Linie 3 fährt, am großen Sitztest Teil nehmen will:

Die Linie 3 fährt von Knautkleeberg bis Taucha (bzw. Sommerfeld) ca. 58 Minuten. Die Bahn fährt Montags bis Freitags im 10-Minuten-Takt. Das wären also 12 Bahnen auf der Strecke plus je zwei Bahnen stehend an den Wendestellen.

Es gilt hier also auf schnellstem Weg rauszufinden, welche der 14 Bahnen die Sitztestbahn ist; und in sie einzusteigen.

Dafür habe ich mir zwei Varianten einfallen lassen (gedacht während der Hauptverkehrszeit 7-17 Uhr bei 10-Minuten Takt).

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U.F.O. 2013

Wir waren gestern auf dem U.F.O.-Filmfestival, dem traditionellen Kurzfilmfestival im Werk 2. Zum Einen haben sich die Organisatoren mal wieder mit Apostroph-versemmeln blamiert. Wie schon gesagt: traditionell.

Wer es nicht sehen kann: Auf dem Abstimmzettel steht, anstatt des echten Namens "Taylors Hat's"

Wer es nicht sehen kann: Auf dem Abstimmzettel steht, anstatt des echten Namens “Taylors Hat’s”

Zum Anderen war es aber eine sehr schöne Veranstaltung mit jeder Menge tollen Filmen. So richtig war keiner dabei, dem man den Sieg nicht gegönnt hätte.

Und ich möchte euch natürlich meinen absoluten Favoriten des Abends nicht vorenthalten:

Yeah! Udo! Briliant.

Ansonsten haben wir an dem Abend noch “DÄMSE” gesehen, eine hart-spielende Indie-Band aus Jena, deren Sound mir so bekannt vorkam, dass ich vor Nachdenken, wo die den Klang geklaut haben, gar keine Lust mehr zum Feiern hatte.

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DÄMSE in distress

Nach meinem nunmehr ca. sechsten Besuch, freue ich mich aber schon wieder auf nächstes Jahr.