Wer hat Olympia wirklich gewonnen?

Ich habe mir sehr gern angesehen, wie Deutschland die Olympiade dominiert hat. Besonders im Beach-Volleyball. Dominiert? Jeder bewertet ja Erfolg anders und nach meiner Wertung, haben die Beachvolleyball-Damen die Olympiade besonders erfolgreich abgeschlossen. Ok, nicht nur die Deutschen, eigentlich alle Beachvolleyball-Damen. Die hätten beinahe alle Goldmedaillen verdient. Einige waren sogar so gut, da hätte das Stück Gold um den Hals nicht gereicht. Da wäre nur eine Nacht mit mir ein adäquater Preis gewesen.

Erfolg wird bei Olympia immer unterschiedlich gemessen. Manche Nationen freuen sich über eine Medaille, egal welcher Legierung, und anderen Nationen sind 11 Goldmedaillen nicht genug.

Aber größere Nationen haben (offensichtlich) mehr Athleten und reichere Nationen haben mehr Möglichkeiten, in den Sport zu investieren. Wer hat denn wirklich effektiv die Olympiade “gewonnen”?

Grenada hat mit seinen 110.000 Einwohnern die meisten Medaillen per Capita geholt (einmal Gold auf 110.000 Einwohner). Jamaica auf Platz zwei, war mit seinen 12 Medaillen aber nur halb so gut (Eine auf 225.000 Einwohner).

Auf Platz drei und vier finden wir Trinidad und Tobego (eine auf 330.000 Einwohner) und Neuseeland (eine auf 340.000 Einwohner).

Großbritannien finden wir, gleich vor Lettland, auf Platz 23 mit einem Stück Metall auf 960.000 Einwohner. Und Deutschland ist auf Platz 38 zwischen Finnland und Puerto Rico mit eins pro 1.860.000.

Die Vereinigten Staaten sind auf Platz 49 zwischen Spanien und Japan mit einer Medaille pro 3 Millionen Einwohner. Die schlechteste Leistung hat Indien abgeliefert, was nicht an der großen Bevölkerungszahl liegt (auch), aber vornehmlich daran, dass die nur sechs Medaillen geholt haben.

Medalspercapita.com hat eine ziemlich gute Auflistung (auch auf GDP, Bruttoinlandsprodukt, gerechnet). Das kann ich jedem nur Empfehlen, einfach mal einen Blick darauf zu werfen (gibt auch historische Ergebnisse).

Film in review: The Babymakers (You shouldn’t)

Ich habe gestern The Babymakers mit Olivia Munn gesehen. Was heißt gesehen? Nach 30 Minuten musste ich den Mist ausmachen, denn das was die für einen Film hielten, war einfach länger nicht auszuhalten.

Olivia und Paul haben drei-jähriges Jubiläum. Das, wo man üblicherweise Analsex ausprobiert. Und ein Kind macht. Das versuchen die beiden auch und es klappt nicht, weil das darf ja nicht klappen weil ja der Name des Films “the babymakers” ist und das ist ja genau der Konflikt, der den Film so spannend und ansprechend macht.

Nachdem das Babymachen ein Dreivierteljahr nicht klappt (was wir nach einer Rocky-Trainings-Montage und einer Einblendung “Nine Months later” erfahren), muss der Arzt ran. Paul ist unfruchtbar und Olivia ist ein heißes Stück Fleisch um ein Paar (funktionierende) Eierstöcke (nicht meine Charakterisierung – das macht das Drehbuch schon ganz alleine aus ihr).

Die beiden wünschen sich so sehr ein Kind und glücklicherweise hat Paul in seiner Jugend Sperma gespendet. Die Samenbank hat noch ein Set übrig. Das ist aber schon “vorbestellt” (aber noch nicht “abgehoben”). Was bleibt also anderes übrig, als die Samenbank auszurauben?

So viel sieht man auch aus dem Trailer. Und man sieht wirklich kein Stück mehr. Die Witze decken eine weite Spanne ab. Von höchstgradig-Schwachsinnig bis zum-Fazialpalmieren ist wirklich alles dabei. Absolute No-Go, für Leute, denen ihre Zeit wichtig ist.

Die Frau fürs Leben – Suche Chauffeur, habe Brüste

In meinem Leben als Single treibe ich mich sehr oft auf Singleseiten rum. Von manchem Profil bin ich einfach so begeistert, dass ich es euch nicht vorenthalten kann.

Meistens suche ich ja Frauen, für mich selbst. Aber manchmal finde ich auch eine, wo ich denke: “Die passt doch perfekt zu …” und wer dieser “…” ist, werden wir noch früh genug erfahren.

Die Frau meines Lebens diese Woche ist schnuckelige 21 Jahre alt und setzt nicht zuletzt mit ihrem Nicknamen (DeLiCiouz_BuNNy) neue Maßstäbe in Sachen Emanzipation (oder wäre das in dem Fall Efrauzipation?). Praktisch ein Leuchtturm in der ewigen Dunkelheit des Chauvinismus. Und ich liebe selbstständige Frauen und damit ist diese Frau wie für mich gemacht. Wie selbstständig? Sie traut nichtmal dem Selbstauslöser ihrer Kamera und so sind alle ihrer 25 Fotos ein Bild von ihr, mit der Kamera in der Hand, im Spiegel. Konsequent.
Ok, das ist nicht ganz richtig. Zwei sind von schräg oben in den Ausschnitt. Aber ihr wisst schon, wie ich meine.

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Taking more of the same too

There are more films coming where a bad actor’s daughter gets taken.

But this one seems like it might be fun. I think Stalone is way too bad an actor to take himself very seriously and I like the idea that he does what needs to be done and the cop with him can do nothing because he needs it done as well.

I see lots of comedic potential. Will make for an average but lighthearted movie. I approve.

Warum LGBT-Beziehungen unsere Gesellschaft zerstören

Ein Thema, mit dem sich die Ärzte beschäftigen, ist auf jeden Fall auch gut genug für mich. Ich schreibe größtenteils im generischen Maskulin. Wenn ich jedoch von “Partnern” spreche, meine ich PartnerInnen in jedweder Form.

Manche Männer lieben Männer, Manche Frauen eben Frauen
Da gibt’s nichts zu bedauern und nichts zu staunen
Das ist genau so normal wie Kaugummi kauen
Doch die meisten werden sich das niemals trauen

LGBT, Lesbain Gay Bisexual Transgender. Aber ich möchte nicht nur darüber schreiben, sondern um alle Arten von Beziehungen, die von dem Abweichen, was manche als Norm bezeichnen würden. Sei das wegen der spezifischen Geschlechter der einzelnen Beteiligten in einer Beziehung, die Zusammensetzung der Geschlechter der Beteiligten in einer Beziehung oder die Anzahl der Beteiligten in einer Beziehung oder eine beliebige Kombination dieser Faktoren.

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Taking more of the same

There’s a new movie with Nicolas Cage.

I think Nicolas Cage might have a particular set of skills. For example: having only two facial expressions which sets this film up to be hilariously bad. But the craziest thing about this trailer must be the ridiculous 90s-style narrator telling us the story of how Liam Neeson’s daugther gets taken (or that is what you could easily assume, if you weren’t watching the incredibly bad performance Cage displays – even in this cut-together piece of cinematic non-history).

This might turn out to be worse than Wicker Man.