What is a book but the letters it contains?

Tim Parks wrote a piece in The New York Review of Books titled “E-books Can’t Burn“. It took me more than two weeks to overcome my own laziness to bring a response to this piece to the proverbial paper. I cannot and will not let this chance, to tell you what you ought to think about this topic, go by.

If you haven’t read the article and have low blood pressure, I highly recommend you read the article. If you are easily enraged, you are far better off just reading my comment.

Because I don’t really want to comment on the main part of his article I give you a short summary:
Parks talks about how the ebook is exactly like a real book but more convenient. It lets you focus more on the text because it is a continuous stream of lines and paragraphs and not distracting pages. Therefore, he claims, by adapting fonts and text size to your needs, one could focus more on the content of a book than its layout. Even though, he admits, this robs us of the ability to skim the book for clues as to how many pages are left in a chapter, so we can go to bed, or weigh in our hands, when the end of a book is near (because, obviously, as the end of an e-Book draws nearer, you don’t feel the imbalance of the open book in your hands).
Writing in the margins, he explains, is possible on some e-Book readers today and will become easier. But most importantly, he says, e-Books could never be burned. Just the devices they are read on.

And here is me calling absolute bullshit on the idea that this could ever be considered a good thing. Don’t get me wrong, I will never throw away a book even less so burn it but I still consider its, let’s say “burnability”, that comes with real, physical paper a good thing.

A book can be taken to an author’s reading and you can get it signed. Good luck doing that with an e-book. But you can also write in a dedication of your own and make it a gift to a special someone or you leave out your little love note and make it a gift to a not so special someone else. Or just die and pass your books on to your kids. These are three things you will probably not be able to do with an e-book.

Books can be placed on a bookshelf and they withstand the passage of time. But still those books are marked by time and the age of a book is visible and feelable on every turn. Because of your emotions, your thoughts and feelings, every time you read a book, it changes because in your head it plays differently. But it also changes physically with every time you push it open, take it to the beach or let lose a tear on one of its many pages.

But in a way, once printed, the physical book is also forever unchanging. In January 2011, a new edition of Mark Twain’s Huckleberry Finn was to be published, excluding the – deemed as offensive – word “nigger”. It did not change every book previously printed. 18 Months earlier, Amazon.com remotely removed all copies of George Orwell’s “1984″ and “Animal Farm” from Kindle devices (which certainly brings back memories of having always been at war with Eastasia). You can not burn an e-book but they don’t even have to come to your door to delete or alter an e-book if it was to be considered thoughtcrime. Let them try to find every last copy of a real paper-made book.

So this is what a book is for me. On the one hand the fragile nature of the medium, burning so easily but on the other hand it shows the resilience of ideas because they can stand the test of time, even if a corrupt government tries to censor and kill them. You may be able to remotely alter or delete an e-book but you can not kill an idea and you can not kill a book, as long as there is one single copy left.

I love books and I plan to inherit my father’s books and I plan to pass my books on to my children for they can read of the ideas my father read of and I read of so they can create the future they want to live in without being told which ideas are right, which are wrong and which are deemed decent enough to be allowed in a citizen’s library.

Die Frau fürs Leben – Mach misch DöNer Ali

In meinem Leben als Single treibe ich mich sehr oft auf Singleseiten rum. Von manchem Profil bin ich einfach so begeistert, dass ich es euch nicht vorenthalten kann.

Die heutige Frau der Woche mit dem der-Name-ist-Programm-Nicknamen “eInFaCh_PerFecT”  kommt aus dem beschaulichen Stadtteil “ReuDniTz ♥”.

Der erste Blick fällt, so oberflächlich bin ich, auf die Fotoalben. Wenn man mit ihr zusammen ist, bekommt man vor Allem drei Dinge: Tattoos, Piercings und eine Pilotenbrille. Aber wenn man sich Menge und Position der Piercings und Tattoos ansieht, ist die Pilotenbrille keine schlechte Idee. Oder um es anders zu sagen: Es gab im ersten Weltkrieg Soldaten, die unter Schrapnell-Beschuss geraten sind und weniger Metall am Körper hatten, als diese junge Dame.

Das Feld zur freien Eingabe und kreativ werden “Über sich selbst” ist wirklich besonders aufschlussreich.

quTe TaTtoO´s Sind niicHT biiLLiq,
biiLLiqe TattoO`s siiNd NiichT quT

I ♥ my MummY
I ♥ my DoqZ ( Tyson = AmstaFF-Pit bull Mischling, ChestEr= doGGo argntinO, DonnA= DeutSche Dogge, haRRy= Französische BulldoggE)
I ♥ HeLL´s AnqeL = I ♥ My DAD
I ♥ qroße & BöSe Auto´s
I ♥ My SporT ♥♥ KiicKboXen♥♥
I ♥ Freaky HaiirS
I ♥ haRdcore Sonnen
I ♥ Mc´ens
I ♥ Piercinq´s & Tattoos ( 11 Piercinq´s .. 4 Tattoo´s)
I ♥ ElecTro & mInimaL
I ♥ danciNq♥
I ♥ ME♥

Ich bekomme sowieso schon immer Kopfschmerzen, wenn jemand meint, Plural mit Apostroph anzeigen zu müssen. Aber das setzt dem Ganzen die Ghettoqueenkrone auf :D

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A sad week in review (08/2012)

In “a sad week in review” gebe ich einen kleinen Überblick, auf welche Art und Weise die Welt in der letzten Woche ein klein wenig kaputter und trauriger geworden ist. Man muss den Links nicht folgen. Meine Zusammenfassungen sind schlimm genug.

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Hellsongs muss sich anstrengen – Bosse: Ein Konzertbericht

Heute (also gestern, wenn ich fertig bin mit schreiben) war ich bei Bosse beim Konzert. Ich hatte Angst, da er das letzte Mal ja nur die Veranstaltungstonne in der MB voll gemacht hat, dass er sich vor dem gefüllten Werk-2 wie eine Diva verhält (Poisel-mäßig). Weit gefehlt. Hier mein Bericht.

Ich beginne mit meinen Twittermeldungen, die bis zum Ende der Vorband reichen:

  • 18:59 - so aufm weg ins werk2. Erste Hürde (fahrscheinkontrolle) ist genommen.
  • 19:19 - Lange schlange vorm bosse konzert (@ Werk II) http://4sq.com/wbEPbQ
  • 19:36 - was alle vordrängler gemeinsam haben: die sehen schon so aus
  • 19:38 - sehe ich nicht gefährlich genug aus? security hat mich nich mal abgetastet.
  • 19:44 - hab gar nich drauf geachtet, aber ich glaube, ich trage in der ausverkauften Halle ein maweki.de-t-shirt zur Schau :D
    (wird sich später als inteam-Shirt rausstellen)
  •  19:47 - entweder “maweki.de – auf der Seite der Sieger” oder das volleyballshirt “inteam – baggern auf höchstem niveau”.Werde es erst daheim erfahrn
  • 19:58 - bosse kommt persönlich raus und entschuldigt sich
    (Da kam doch Axel Bosse persönlich pünktlich auf die Bühne und hat sich entschuldigt, dass das letzte Konzert ausgefallen ist, verspricht, die Bude so richtig auseinander zu nehmen und kündigt die Vorband an.)
  • 19:59 - und stellt die Vorband vor. Persönlich. Kann sich der poisel mal ein Beispiel nehmen.
  • 20:03 - Vorband spielt guten 80′s hardrock auf Deutsch
    (War richtig schön hart gespielt und die ersten Gäste regten sich schon auf. ich fand es ziemlich geil)
  • 20:05 - Guter mix aus Lindenberg und Judas Priest. :D
  • 20:36 - so, vorband vorbei. Sollte dann zeitnah losgehen

Pünktlich um 9 kam dann die Hauptband auf die Bühne. Axel Bosse hat sich nochmals für das ausgefallene Konzert entschuldigt, hat aber seine Freude darüber ausgedrückt, dass trotzdem so viele da sind. Fingen an mit spielen und die ganze Halle ging gleich total ab. Nach drei Songs hat er kurz Pause gemacht und meinte, dass er sich erst daran gewöhnen muss, in so langen Hallen (“Schläuchen”) zu spielen und hat erstmal die Leute hinterm Mischpult gefragt, ob die auch gut hören und ob es gut klingt. :D

Und dann, weil der Song es hergibt, meinte er, und damit alle was davon haben, ist er während des Songs von der Bühne runter und bis zum Mischpult vor, einen Meter an mir vorbei. Dabei hat er die ganze Zeit gesungen. Dann ist er noch rüber und ist auf die rechte (in Fahrtrichtung rechts) Theke gesprungen und hat von da aus gesungen. Herrlich.

Dann kam der vierte Song. “Der Sommer ist noch lang”. Haben das Lied bis zur Hälfte gespielt und dann macht er Pause und fragt, wer denn alles in der Moritzbastei war. Unter anderem ich, klatsche und gröhle mit 30 oder 40 anderen, die in der Halle verteilt sind. “Ok, ihr seid also schon länger Fans”. Wir gröhlen und klatschen wieder. “Ok”, meinte er. “Wir machen das jetzt so. Ihr sing den Deutschen Teil des Refrains und die tausend anderen Leute, ihr singt den Englischen Teil”. Und dann haben wir 30 Leute mit ganz leiser Begleitung “Der Sommer ist noch lang, der Sommer ist noch lang, der Sommer ist noch laaaaahaaaaang” gesungen und der Rest des Saals setzte mit “everyday is like a new beginning” ein. Total geil. Dann gab er sein Mikrofon zu einer jungen Dame in die erste Reihe, die sich nach dem ersten Song durch einen Einruf bemerkbar gemacht hatte, damit diese den letzten Refrain singen konnte. Der Saal hat getobt.

Danach war wieder Check, ob die Leute hinten auch alles hören. Er hat sich wieder mehrfach bei uns bedankt und schien ehrlich besorgt, dass die Leute hinten vielleicht zu wenig von ihm mitbekommen.

Bosse hat viele alte Songs gespielt, unter Anderem auch U-Bahn-fahr’n, was er damals mit Oliver Koletzki zusammen gemacht hatte. Alles in Allem war es ein unglaublich geiles Konzert. Leider hat man gemerkt, dass viele Leute dort waren, weil ihnen “Frankfurt/Oder” vom Bundesvision Songcontest gut gefallen hat. Eine Type zwei Reihen hinter mir hat sich bei jedem Zwischenkommentar von Axel Bosse aufgeregt, und das einzige gute Wort, was er verloren hatte war, als als vorletzter Song Frankfurt/Oder gespielt wurde. Und auch das war in der Orignal-Fassung, also wesentlich schneller, als die Fassung mit Anna Loos. Allgemein waren die Leute bei den alten Songs nicht so enthusiastisch wie wir 30 Leute.

Aber es war ein echt schönes Konzert und Hellsongs muss sich im März richtig anstrengen, das noch zu toppen.

 

Achja: wer sich nach menschlicher Nähe sehnt, sollte mal nach einem Konzert im Werk 2 versuchen, seine Jacke aus der Gaderobe zu holen. So viele Weiberärsche (sry) hab ich noch nicht mit Absicht angefasst, wie mir dort einfach so entgegengedrückt worden sind.

 

Ansonsten: Hab mir von Pilot, der Vorband, gleich die Silberlinge dort gekauft. Mit Widmung. Schienen irre nett die drei Jungs. Werde die Tage mal musikalisch irgendwas posten. Kann ich nur empfehlen.

Concerto del Bosse

Heute Abend geht es ins (ausverkaufte) Werk 2 zum Bosse-Konzert.

Das letzte Mal hat Bosse noch die Veranstaltungstonne gerade voll gemacht und jetzt ist die Halle A ausverkauft. Ich hoffe, es ist ihm nicht zu Kopf gestiegen.

Das letzte Konzert war so unglaublich toll.

Captain Deutschland, übernehmen Sie das Steuer

Vor einigen Wochen ist Kapitän Schettino in gesteigerte Kritik geraten, weil er das sinkende Schiff zu früh verlassen hat. Zur gleichen Zeit ist Kapitän Wulff in gesteigerte Kritik geraten, weil er das sinkende Schiff nicht verlassen wollte.

Captain Ruck Bodgers

Nun muss man natürlich ehrlich zugeben, dass das, was die Mutti Merkel zur Zeit macht, auf der Costa Cordalis weder notwendig noch möglich ist: Die Stühle auf dem Sonnendeck umrücken. Und während auf der MS Deutschland kräftig abReise aus Jerusalem gespielt wird (es sind die Verlierer, die auf dem Schiff bleiben müssen), sucht Wonder-Angela, die mit ihrem magischen Springseil machen kann, dass Männer ihr Ehrenwort geben, einen neuen Kapitän für unser Traumschiff mit Schlagseite. Dabei sucht Sie besonders nach Männern, die Erfahrung mit leck geschlagenen Schiffen haben (und ihr persönlich in Sexappeal in nichts nachstehen). Entschieden hat sich Merkelsche Admiralität (oder ist es AdmiralitätIn?) für einen Mann, der bis heute damit beschäftigt ist, die Akten der Leute zu verwalten, die auf Ihrem letzten untergegangenen Schiff gemeldet haben, wenn der Kojennachbar nicht beim Pumpen geholfen hat.

Erfahrung ist Erfahrung.

Was unterscheidet also unseren Kapitän a.D. von unserem Kapitän in spe? Die Crew ist noch genau die Selbe. Steuerfrau Merkel hat weiter die Zügel der Regierungsgäule in der Hand und nicht mal die Ratten dürfen das sinkende Schiff verlassen.

Wie konnte es also zu dieser herrlichen Katastrophe kommen? Unsere persönliche Exxon Valdez hat 20 Offiziere. Die beiden mit den roten Schals hatten den interessanten Vorschlag gemacht “eh wir wieder einen Kapitän haben, der sich das Captain’s Dinner von Herrn Ferres und Frau Maschmeyer bezahlen lässt, lasst uns alle zusammensetzen und uns auf einen Kapitän einigen, mit dem wir alle zufrieden sein könnten”. “Ok” haben die anderen 18 Offiziere gesagt und sich zusammen gesetzt und jemanden aus Carsten Maschmeyers Telefonbuch ausgesucht, der den Laden ab morgen schmeißen könnte (und Steuerbord bereits eine Eigentumskabine besitzt) und mit dem die beiden rotbeschalten auf keinen Fall zufrieden sind. Die interessante Frage ist doch, warum die beiden unter Kapitän Gauck nicht dienen wollen. Kapitän Gauck findet, dass es völlig ok ist, wenn man aus dem Schwarz-Rot-Gold-beflaggten Kahn einen Schlachtkreuzer macht und damit in Afghanistan Krieg um Ressourcen führt1. Er findet HartzIV, das Gesetz, welches dem Obermaat erlaubt, das Taschengeld der Kinder der Passagiere zu stibitzen, wenn diese keinen Job an Bord finden, gut. Alternativ, wer keine Kinder hat, kann auch seine 8m² Einzelkajüte gegen eine 16-Passagiere-auf-16-Quadratmeter-Koje eintauschen. Der Bullaugenzuschlag wurde bereits abgeschafft. Und obendrein hat Kapitän Gauck dem geistigen Leichtmatrosen Sarrazin Mut nachgesagt, als dieser die Toilettenpapiervorräte – mit seinen (keinesfalls literarischen) Ausdünstungen in Buchform – aufstockte. Dann lieber Captain Iglo oder Captain Morgan aber auf keinen Fall Captain Gauck.

Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen.

1. Kapitän Köhler und seine Frau mussten die Brücke räumen, als er zugegeben hat, dass in Afghanistan auch wirtschaftliche Interessen mit Waffengewalt vertreten werden (was übrigens offizielle NATO-Doktrin ist). Als Graf von und zugegen, unser damaliger Selbstverteidigungsminister, zwei Wochen später das Selbe sagte, wurde er dafür gelobt, endlich Tacheles zu reden.

Die Frau fürs Leben – Komma Her

In meinem Leben als Single treibe ich mich sehr oft auf Singleseiten rum. Von manchem Profil bin ich einfach so begeistert, dass ich es euch nicht vorenthalten kann.

Meine Traumfrau der Woche ist knackige 20 Jahre alt. Die Fotos auf ihrem Profil nur 4 oder 5. Von den 65 Bildern, die sie online stehen hat, sind 57 “ich fotografiere mich selbst von oben mit der Kamera” und die anderen 8 “ich fotografiere mich selbst im Spiegel”. Das ist ein gutes Zeichen, denn ich stehe ja bekanntlich auf Frauen, die zu doof sind, einen Selbstauslöser zu betätigen. Sexy!

Aber beginnen möchte ich eigentlich mit dem ersten von zwei “Sätzen” auf ihrem Profil, der ein Komma enthält:
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___$$$__ Du finde$t mi$h billig? B!tch,du bi$t grati$!!!_$$$___
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Was suchst du denn für einen Partner?
Eqal was ich hier suche ich finde eh nicht das was ich will einen kerl der treu ist und erlich so etwas gibt es nicht wirklich mehr

Eqal? erlich? Der Stammleser wird das direkt als sichere Zeichen für mein gesteigertes Interesse erkennen.

Schauen wir nach dem Break, ob ich auch wirklich ihr Typ bin.

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